Adventsmarkt

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Auf dem Gelände der Auferstehungskirche am Bergl stehen viele, sehr viele Büsche. So heißt es jedes Jahr im Herbst: Alle Mann an die Rechen! Frauen machen da natürlich auch mit, und so fanden sich dieses Jahr sage und schreibe 16 fleißige Helfer und Helferinnen ein, die in fröhlichem Miteinander die Berge an Laub in einen Container schafften. Manches musste mehrmals zusammengekehrt werden, denn es waren auch Kinder dabei, die an den lustigen Laubhaufen ihre helle Freude hatten. Zur Belohnung gab’s anschließend eine herbstliche Kürbissuppe für alle.

Die Suppe wurde inmitten weihnachtlicher Dekorationen verzehrt, denn um die Tische herum wurde schon fleißig für den Adventsmarkt aufgebaut. Die etwa 300 Besucher am nächsten Tag konnten sich über eine große Vielfalt freuen: Da gab es Tische mit selbst gebackenen Plätzchen in Adventstüten, Quittenkonfekt, Kerzen, wunderschöne selbst gebastelte Weihnachtssterne, liebevoll hergestellte kleine Krippen, beeindruckende Fotos aus der Natur als Kalender und Postkarten, Genähtes, Gestricktes und Bedrucktes, wie man es auf Amazon nicht besser findet. Natürlich konnte man sich auch bei Kaffee, Tee, Waffeln, Crepes und Kuchen zusammensetzen und miteinander plaudern.

Der Erlös des Adventsmarktes ging zu 10 Prozent an den Förderverein, mit dessen Hilfe sich die Auferstehungskirche eine Vollzeitkraft für Kinder-, Jugend- und Gemeindearbeit leisten kann. Diese segensreiche Arbeit spürt man an allen Ecken und Enden, leisten doch die jungen Leute einen beachtlichen Beitrag zum Gemeindeleben.

Am Ende packten alle noch beim Aufräumen mit an, und abends merkte man nichts mehr davon, was für ein Sturm am Wochenende durch die Räume getobt war. Einer von vielen an dieser lebendigen Gemeinde.

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